Osteochondrose

Die Osteochondrose ist eine degenerative Erkrankung der Knochen und des Knorpels, die vor allem die Wirbel¬säule betrifft. Sie tritt auf, wenn sich Knorpel und Knochengewebe aufgrund von Abnutzung, Verletzungen oder einer gestörten Blutversorgung verändern. Dadurch können sich knöcherne Auswüchse (Osteophyten) bilden, die auf umliegende Nerven oder Blutgefäße drücken und Schmerzen verursachen können.

Ursachen

Ursachen für Osteochondrose können eine ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Überge­wicht, Fehlhaltungen, Verletzungen oder eine gestörte Durchblutung sein. Auch genetische Fak­toren können eine Rolle spielen.

Symptome

Die Symptome von Osteochondrose können je nach betroffener Region der Wirbelsäule variie­ren. Typische Symptome sind Rückenschmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit, Taubheitsge­fühle oder Kribbeln in den Armen oder Beinen. In fortgeschrittenen Fällen kann es auch zu Läh­mungserscheinungen kommen.

Diagnose

Die Diagnose von Osteochondrose erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung sowie eine Bildgebung wie Röntgenaufnahmen oder MRT-Scans.

Therapie

Die Behandlung von Osteochondrose kann eine Kombination aus konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikamenten und Gewichtsabnahme sowie operativen Eingriffen wie Wirbelversteifungen oder Bandscheibenoperationen umfassen.

Vorbeugen

Um Osteochondrose vorzubeugen, können ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernäh­rung und ausreichend Bewegung sowie eine korrekte Haltung und Vermeidung von Überlastun­gen der Wirbelsäule beitragen.

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