Bänderdehnung

Eine Bänderdehnung (auch Ligamentum Distorsion genannt) bezeichnet eine Verletzung des Bandapparates eines Gelenks. Sie entsteht durch eine Überdehnung oder Zerrung der Bänder und kann in unterschiedlichen Schweregraden auftreten.

Ursachen

Ursachen für eine Bänderdehnung können beispielsweise eine plötzliche Bewegung oder ein Sturz sein, der das Gelenk in eine unnatürliche Position bringt und dadurch die Bänder über­dehnt oder reißt. Auch eine Überlastung des Gelenks kann zu einer Bänderdehnung führen.

Symptome

Die Symptome einer Bänderdehnung können je nach Schweregrad unterschiedlich ausgeprägt sein. Typische Anzeichen sind Schmerzen, Schwellungen, Blutergüsse und eingeschränkte Be­weglichkeit des betroffenen Gelenks. Bei einer schwereren Bänderdehnung kann es auch zu ei­ner Instabilität des Gelenks kommen.

Diagnose

Die Diagnose einer Bänderdehnung wird in der Regel durch eine körperliche Untersuchung und gegebenenfalls eine bildgebende Diagnostik gestellt. Hierbei können Röntgenbilder oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz kommen, um eventuelle Begleitverletzungen oder den Schweregrad der Bänderdehnung festzustellen.

Therapie

Die Therapie einer Bänderdehnung umfasst in der Regel eine Ruhigstellung des betroffenen Ge­lenks sowie Schmerzmedikamente und entzündungshemmende Mittel. Physiotherapeutische Übungen und eine gezielte Rehabilitation sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Therapie, um die Beweglichkeit und Stabilität des Gelenks wiederherzustellen.

Vorbeugen

Vorbeugen kann man einer Bänderdehnung durch gezieltes Training zur Stärkung der betroffe­nen Muskelgruppen und durch eine entsprechende Schutzausrüstung bei sportlichen Aktivitä­ten.

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